• Microsoft 365,  Microsoft Azure

    Intelligent Local Access in Microsoft Entra Global Secure Access

    Intelligent Local Access (ILA) adressiert eine grundlegende Herausforderung von Microsoft Entra Global Secure Access: lokalen Netzwerkverkehr auch lokal zu behandeln. Microsoft Entra Global Secure Access leitet Datenverkehr basierend auf konfigurierten Datenverkehrsweiterleitungen über den cloudbasierten Security Service Edge (SSE), auch dann, wenn sich das Ziel im lokalen Netzwerk befindet. Dadurch werden Sicherheitsrichtlinien und Zugriffskontrollen jederzeit konsistent umgesetzt. Lokale Ressourcen wie Dateifreigaben oder Applikationen verlassen dadurch unnötig das lokale Netzwerk, obwohl eine direkte Verbindung möglich wäre. Durch den verlängerten Netzwerkpfad steigen die Latenzen und die Gesamtperformance des Zugriffs sinkt.

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    Microsoft Entra Access Reviews: Governance für Benutzer- und Gastzugriffe

    In Microsoft Entra ID entstehen Benutzer- und Gastzugriffe schrittweise im Laufe der Zeit, etwa durch Rollenwechsel, Projektzugehörigkeiten oder temporäre externe Zusammenarbeit. Einmal vergebene Berechtigungen bleiben dabei oft bestehen, obwohl der ursprüngliche fachliche Bedarf nicht mehr gegeben ist. Aus diesem Grund schaffen übliche Gegenmassnahmen wie manuelle Übersichten, Rückfragen bei Gruppenverantwortlichen oder gelegentliche Stichproben zwar punktuelle Transparenz, führen jedoch nicht zu einer konsistenten und regelmässigen Überprüfung von Zugriffen. Entscheidungen sind häufig nicht einheitlich dokumentiert und lassen sich im Nachgang nur schwer nachvollziehen.

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    Soft Delete im bedingten Microsoft Entra-Zugriff: Gelöschte Richtlinien einfach wiederherstellen

    Dank Soft Delete bleibt eine gelöschte Richtlinie im bedingten Microsoft Entra-Zugriff (Microsoft Conditional Access) bis zu 30 Tage verfügbar und lässt sich in diesem Zeitraum vollständig wiederherstellen. So lassen sich gelöschte Richtlinien ohne grossen Aufwand wiederherstellen, inklusive aller Bedingungen, Zuweisungen und Zugriffskontrollen. Verschiedene Auslöser wie versehentliches Entfernen, fehlerhafte Automatisierungen, Tenant-Optimierungen oder böswillige Änderungen führen dazu, dass Richtlinien gelöscht werden. Soft Delete stellt eine schnelle Wiederherstellung sicher und verhindert den dauerhaften Verlust wichtiger Zugriffsregeln sowie aufwendige Rekonstruktionsarbeiten.

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    Microsoft Intune Multi Admin Approval: Geräteaktionen wie Wipe, Retire und Delete absichern

    Die Multi-Admin-Genehmigung (Multi Admin Approval, MAA) in Microsoft Intune ist ein Sicherheitsfeature, das kritische Änderungen nur nach Genehmigung durch eine zweite Person zulässt. Dieses Vier-Augen-Prinzip erhöht die Sicherheit erheblich, da zwei Personen administrative Aktionen gemeinsam ausführen müssen. Ursprünglich lag der Einsatzbereich von Multi-Admin-Genehmigung in Microsoft Intune vor allem bei Konfigurationsobjekten wie App-Bereitstellungen oder Skripten. Mit der aktuellen Erweiterung wertet Microsoft das Feature deutlich auf, indem jetzt auch Geräteaktionen in den Genehmigungsprozess einfliessen. Dazu zählen besonders sensible Aktionen wie das Zurücksetzen (Wipe), Ausserbetriebnahme (Retire) und Löschen (Delete) von Geräten, die direkte Auswirkungen auf verwaltete Endgeräte haben. Die Multi-Admin-Genehmigung in Microsoft Intune schützt aktiv vor Fehlkonfigurationen und verhindert gleichzeitig, dass Geräte versehentlich…

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    WatchTra: Automatisierte Attribut-Compliance für Microsoft Entra ID

    In vielen Microsoft Entra ID Umgebungen bleibt die Qualität der Benutzerattribute ein oft unterschätzter Faktor für Sicherheit und Governance. WatchTra verbessert die Attribut-Compliance in Microsoft Entra ID erheblich und sorgt für konsistente Identitätsdaten. Häufig zeigen sich in Attributen uneinheitliche Schreibweisen oder Bezeichnungen, etwa „Switzerland“ statt „Swiss“ oder „IT“ statt „Information Technology“, sowie fehlende oder inkonsistente Werte. Solche Abweichungen führen zu fehlerhaften Gruppenzuweisungen, ungenauen Berichten oder unvollständigen Richtlinienanwendungen. Eine durchgängige Validierung dieser Attribute gegen unternehmensweit definierte Vorgaben ist in der Praxis jedoch selten etabliert.